Evangelische Frauen in Bremen

Die Evangelische Frauenarbeit ist ein Zusammenschluss evangelischer Frauenverbände und ständiger Frauengruppen im Bereich der Bremischen Evangelischen Kirche.

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Die Evangelische Frauenarbeit zeigt Flagge gegen Gewalt an Frauen.
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Bild: Foto: U. Kothe

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Mein ganzer Mensch verlangt nach DIR (Ps 63,2)


Im Rahmen des Fernkurses "Theologie geschlechterbewusst" hatten wir Dr. Kirstin Faupel-Drevs (zweite von Links) zu Gast. Sie arbeitete eindrucksvoll mit uns u.a. zu den "Perlen des Glaubens".
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Bild: Bärbel Romey

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Aufstehen und Leben

Achtung: 24.10.16: Wer ist unser Gott?- Den Namen Gottes im Herzen tragen - fällt leider aus!!!

Bitte jetzt für den 14.11.16 anmelden!

Die Bibel neu entdecken, neu hinhören, eigene Fragen stellen, dazu lädt diese Veranstaltungsreihe ein.
Geschlechterbewusst auch in Gottesanrede und Bibelübersetzung, die Lebenserfahrungen von Frauen und
Männern in den Blick nehmen, sozialgeschichtliche Hintergründe erschließen, den christlich-jüdischen Dialog aufnehmen, so wird die Aktualität der Bibel für heute verständlich.
Die Reihe richtet sich an alle, die sich neugierig, kritisch und selbstbewusst mit dem christlichen Glauben
auseinandersetzen wollen.
Leitung: Katrin Lehmann und Ulrike Kothe
jeweils montags, 19 Uhr – 21 Uhr am
24.10.16: Wer ist unser Gott?- Den Namen Gottes im Herzen tragen
14.11.16: Wo ich aufgewachsenen bin, das prägt mich – Jesus, Sohn der Maria
12.12.16: Wonach ich mich sehne – Jesu Worte zur Liebe
Anmeldungen bitte bis mittwochs vor der jeweiligen Veranstaltung an die
Evangelische Frauenarbeit in Bremen e.V.
Slevogtstraße 50- 52, Tel. 0421 3461656, mail: frauenarbeit@kirche-bremen.de


in den Räumen des Landesverbandes
Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder in Bremen,
Slevogtstr. 50-52, 28209 Bremen
Haltestellen: Blumenthalstraße: Line 6 & 8 (Straßenbahn),
24 (Bus), N1 & N3 (Bus), 630 & 670 (Regionalbusse)
Messezentrum: Line 26 & 27 (Bus) sowie die N7 (Bus)




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Bild: U.Kothe

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"El intenso calor de la Luna / Mondhitze"

Wann?
22.11.2016, 19:30 Uhr
Was?
Medium
Bild: KULTURBÜRO GRUPO SAL
Erneut in Europa unterwegs:
Gioconda Belli liest aus ihrem neuesten Roman
Grupo Sal Duo spielt lateinamerikanische Musik

Die nicaraguanische Autorin Gioconda Belli erlangte mit ihren Romanen wie „Bewohnte Frau“ oder „Tochter des Vulkans“ große Popularität. Selbstbewusst und mit sprachlicher Kraft äußert sie sich zu ihren Wünschen und Fantasien - seien diese politischer oder erotischer Natur.
Giocondas Werk vermittelt eine frauenspezifische Perspektive, die gerade aktuell in Deutschland mehr denn je diskutiert wird und für den Kampf um gesellschaftliche Veränderung unerlässlich ist.
Ihr neuester Roman „El intenso calor de la Luna / Mondhitze“ über die Geheimnisse, Erfahrungen und Abenteuer einer Frau um die Fünfzig zeigt uns, wie der Verlust der physischen Fruchtbarkeit auch der Beginn einer persönlichen Revolution sein kann.
Ausschnitte aus dem Roman kombiniert mit ausgewählten Gedichten, sowie eine klare Stellungsnahme zu weiteren aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragen bestätigen ihre Position als eine politisch denkende und handelnde Schriftsstellerin.
Grupo Sal Duo begeistert durch die Intimität und die Leidenschaft ihrer Musik, die im Wechselspiel mit Auszügen aus dem neuen Roman eine mitreißende Atmosphäre erzeugt.
Die Übersetzung ins Deutsche wird vorgetragen von Viola Gabor, lange Zeit die Deutsche Stimme Gioconda Bellis.
Die Veranstaltung wird u.a. von der Evangelischen Frauenarbeit in Bremen e.V. gefördert.

Preise: 15 Euro/ 12 Euro (ermäßigt).
Anmeldungen für Kartenreservierungen:
anmeldung@uebersee-museum.de oder unter 0421-16038171
Wo?
Übersee-Museum
Bahnhofspl. 13
28195 Bremen
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Bild: Dr. Rudnick _ Foto B. Rumey

Die Tora – ein Baum des Lebens

Tiefgehend und nachhaltig: ein Workshop mit Ursula Rudnick

„Die Tora – ein Baum des Lebens - wollen wir hier auf vielfältige Weise erblühen lassen und die reichhaltigen Facetten kennen lernen“, Prof. Dr. Ursula Rudnick freute sich über das intensive Interesse der Frauen an ihrem Workshop. In die schönen Räume des Forum Kirche in Bremen hatten die Akademie der Ev. luth. Kirche in Oldenburg und die Evangelische Frauenarbeit in Bremen e. V. eingeladen. Das Seminar fand im Rahmen des Fernkurses „Theologie geschlechterbewusst“ (Juli 2015 – Mail 2017) statt, es war das fünfte von sieben Wochenendseminaren. 

„Wie ein roter Faden zieht sich das Thema Frauen in der christlich-jüdischen Tradition durch meine Leben“, stellte sich die Theologin und Judaistin vor. Nach ihren Studien in Jerusalem zur jüdischen Tradition und Judentum sowie der Promotion in New York wollte sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen in die eigene Kirche einbringen. Rudnick lehrt an der Leipzig-Universität Hannover und arbeitet im Haus kirchlicher Dienste der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers als Beauftragte für Kirche und Judentum.

Begeistert folgten über 30 teilnehmende Frauen den Erklärungen der Referentin. Sie erklärte die Vielfalt der Tora und deren Auslegung in der jüdischen Tradition und die Bedeutung im Leben einer jüdischen Gemeinde.

Die Tora umfasst die ersten fünf Bücher Mose.
Für den jüdischen Glauben bilde die Tora in der hebräischen Originalsprache die Grundlage, die seit 300 Jahren vor unserer Zeit nicht verändert  wurde.

 

In der jüdischen Tradition hat die Tora „70 Gesichter“. Das heißt, sie ist auf unendlich viele verschiedene Arten auszulegen. Die Fülle und die Wahrheit der Schrift offenbart sich im Reichtum der Auslegungen. Keine Deutung beansprucht für sich verbindlich und ausschließlich zu sein.

 

So betont Frau Rudnick bei der Frage, was sie der jüdischen Bibelauslegung verdankt, auch die Wertschätzung des hebräischen Textes, die Freude an der Vielfalt von Deutungen und die Betrachtung der Auslegungen als Konzert vieler Stimmen.

 

Spannend war weiterhin die Bedeutung der  Bibel für den heutigen Glauben. Die Bibel sei wie eine Bibliothek mit vielen Büchern und teilweise nicht immer leicht zu verstehen. Daher sei die Vorstellung hilfreich, sich beim Lesen den Text wie eine Person oder einen Dialog vorzustellen. Die Bibel erzähle Erfahrungen und Geschichten von Menschen mit Gott. Die jüdische Tradition, die hebräische Bibel mit ihrer Schöpfungsgeschichte, den zehn Geboten und den vielen Geschichten bedeute für die eine Bereicherung des Glaubens und der Theologie.

 

Nach dem Seminar blieben die Teilnehmerinnen mit vielen Anregungen zum Weiterdenken zurück. Hebräisch zu lernen war der Wunsch einiger Frauen.

 

Spiritualität steht im Mittelpunkt des nächsten Treffens des Fernkurses „Theologie geschlechterbewusst“ in Oldenburg wird die Referentin Dr. Kirstein Faupel-Drevs erwartet. Ihr Thema: Der Mensch ist ein Mensch, wenn er betet. Von geistlichen Übungen und alltäglichen Wegen.

Freitag, 21. Oktober 2016 von 16.00-20.00 Uhr
Gemeindehaus der Martin-Luther-Kirche
Eupener Straße 2 – 6
Kosten 15 Euro (incl. Imbiss)

Anmeldung: 
Akademie der Ev. Luth. Kirche in Oldenburg





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Die Tora - ein Baum des Lebens

Wann?
26.08.2016, 16:00 Uhr
Was?
Die Tora - ein Baum des Lebens
Seminar im Rahmen des Fernkurses Theologie geschlechterbewusst
Die Tora trägt ein Kleid und sie ist mit einer Krone geschmückt: Sie wird verehrt, geliebt und geküsst. In diesem Seminar geht es um folgende Fragen: Was sind die wichtigsten Inhalte der Tora? Wie und wann ist sie entstanden? Wie wird sie ausgelegt: von Juden, Christen, gestern und heute? Wie hört sich eine Lesung aus der Tora auf Hebräisch an?
Dies und mehr erfahren Sie in einem interaktiven, anschaulichen und anregenden Seminar mit Prof. Dr. Ursula Rudnick. Als Theologin und Judaistin kennt sie sich in beiden Religionen vorzüglich aus. Sie lehrt an der Leibniz-Universität in Hannover und war bereits mehrfach in Oldenburg als Referentin zu Gast.
Zeit: Freitag, 26. August 2016, 16-20 Uhr
Kosten: 15 Euro (inkl. Imbiss)
Ort: Forum Kirche, Hollerallee 75, 28209 Bremen
Referentin: Prof. Dr. Ursula Rudnick, Hannover
Leitung:
Dr. Andrea Schrimm-Heins, Frauenbildungsreferentin, Akademie der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg
Ulrike Kothe, Evangelische Frauenarbeit in Bremen e.V.
Christine Oppermann, Evangelisches Bildungswerk Bremen
Anmeldeschluss: 12. August 2016
Wo?
forum Kirche
Holleralle 75
28209 Bremen
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Lets talk about ….. Regretting Motherhood

Wann?
17.08.2016, 18:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: C. Mundlos
Lets talk about ….. Regretting Motherhood
- Wenn Mutter sein nicht glücklich macht
Sommerfest des Frauenpolitischen Forums
Auch im 21. Jahrhundert liegt die Hauptverantwortung für die Erziehung und Versorgung der Kinder bei den Frauen. Neben der traditionellen „Mutterrolle“, sich fürsorglich und liebevoll um die Nachkommen zu kümmern sind auch die gesellschaftlich bedingten Ansprüche an Mütter gestiegen. Immer gut aussehend, alles im Griff und stets gutgelaunt konkurrieren Mütter zum Teil selbst untereinander. Wo bitte bleiben denn da die Väter? Die Soziologin, Christina Mundlos hat erstmalig in Deutschland Frauen interviewt, die ihre Mutterschaft nicht als glücksbringend empfinden, diese oft im Zwiespalt zur Kinderliebe auch bedauern. Sie thematisiert, analysiert und zeigt Lösungswege dieses gesellschaftlichen Tabus, dass immer mehr Frauen betrifft.
Referentin: Christina Mundlos, Soziologin, Hannover
Im Anschluss laden wir ein zu Begegnung, Gespräch, Essen und Trinken.
Veranstaltende: Evangelische Frauenarbeit in Bremen e.V., Gleichstellungsbeauftragte_r der BEK, Evangelisches Bildungswerk, Frauenpolitisches Forum der Bremischen Evangelischen Kirche

Mittwoch, 17. August 2016
18:00 – 21:00 Uhr
forum Kirche, Hollerallee 75
Anmeldung unter: 0421/346 15-35 bis zum 08.08.`16
VA.-Nr.: 162470
Wo?
forum Kirche
forum Kirche, Hollerallee 75
28199 Bremen
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Die Evangelische Frauenarbeit in Bremen e.V. gehört zu den Erstunterzeichnerinnen des Aufrufes
"Nein heißt Nein"

Leider hat der Deutschen Frauenrat unser Votum hier nicht mit aufgenommen - eine Erklärung dafür steht noch aus.

Zur Reform des Sexualstrafrechts

Große Koalition für ein „Nein heißt Nein“

 

Am 28. April beginnen im Bundestag die Debatten um eine Neufassung der §§ 177 und 179 des Sexualstrafrechts. Ein Bündnis aus Frauen- und Menschenrechtsorganisationen und zahlreiche UnterstützerInnen wenden sich aus diesem Anlass in einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel und alle Bundestagsabgeordneten. Darin fordern sie eine grundlegende Überarbeitung des vorliegenden Regierungsentwurfs.

 

Die zentralen Argumente: Der Gesetzentwurf schließt zwar einige Schutzlücken, doch das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung wird weiterhin nicht anerkannt. Übergriffe bleiben weiterhin straffrei, auch wenn die von Gewalt betroffene Person ihr klares „Nein“ bekundet, sich der Täter jedoch darüber hinweggesetzt hat. Maßgeblich für die Be- und Verurteilung bleibt also das Verhalten der geschädigten Person und nicht des Täters. Das widerspricht menschenrechtlichen Vorgaben wie dem Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention).

 

„Wir fordern eine zeitgemäße und menschenrechtskonforme Weiterentwicklung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung. Deshalb lehnen wir den vorliegenden Entwurf ab. Wir rufen die Gesetzgebenden stattdessen zu einer großen Koalition für ein „Nein heißt Nein“ auf. Wir wollen eine große Reform des Sexualstrafrechts, die einen Paradigmenwechsel vollzieht – wie 1997, als eine große Mehrheit von Bundestagsabgeordneten über alle Fraktionen hinweg für die Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe stimmte. Das war ein historischer Schritt bei der Bekämpfung sexualisierter Gewalt. Jetzt muss der Bundestag einen weiteren gehen.“ So Dr. Anja Nordmann, Geschäftsführerin des Deutschen Frauenrats, auf dessen Initiative sich das „Bündnis Nein heißt Nein“ gegründet hat.

 

Nein heißt Nein -  Eine große Koalition für eine große Reform des Sexualstrafrechts
Der Offene Brief und seine Erstunterzeichnenden

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Ausblick:

Die Gottesdienstordnung für den Weltgebetstag am 3. März 2017 ist von Frauen der Philippinen.

Der deutsche Titel des Gottesdienstes zum Weltgebetstag lautet:

Was ist denn fair?

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Bild: WGT

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Ilse Spieß neu im Vorstand

Bei der Mitgliederversammlung am 18.4.16  wurde Ilse Spieß in den Vorstand der Evangelischen Frauenarbeit in Bremen e.V. nachgewählt.

Auf dem Bild sind die Frauen des Vorstandes zu sehen, von links:

Ilse Spieß, Jutta Schmidt, Gudrun Steenken, Annette Niebuhr, Ulrike Reich.

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Bild: U. Kothe/ Vorstand

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