Evangelische Frauen in Bremen

Die Evangelische Frauenarbeit ist ein Zusammenschluss evangelischer Frauenverbände und ständiger Frauengruppen im Bereich der Bremischen Evangelischen Kirche.

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Die Tora - ein Baum des Lebens

Wann?
26.08.2016, 16:00 Uhr
Was?
Die Tora - ein Baum des Lebens
Seminar im Rahmen des Fernkurses Theologie geschlechterbewusst
Die Tora trägt ein Kleid und sie ist mit einer Krone geschmückt: Sie wird verehrt, geliebt und geküsst. In diesem Seminar geht es um folgende Fragen: Was sind die wichtigsten Inhalte der Tora? Wie und wann ist sie entstanden? Wie wird sie ausgelegt: von Juden, Christen, gestern und heute? Wie hört sich eine Lesung aus der Tora auf Hebräisch an?
Dies und mehr erfahren Sie in einem interaktiven, anschaulichen und anregenden Seminar mit Prof. Dr. Ursula Rudnick. Als Theologin und Judaistin kennt sie sich in beiden Religionen vorzüglich aus. Sie lehrt an der Leibniz-Universität in Hannover und war bereits mehrfach in Oldenburg als Referentin zu Gast.
Zeit: Freitag, 26. August 2016, 16-20 Uhr
Kosten: 15 Euro (inkl. Imbiss)
Ort: Forum Kirche, Hollerallee 75, 28209 Bremen
Referentin: Prof. Dr. Ursula Rudnick, Hannover
Leitung:
Dr. Andrea Schrimm-Heins, Frauenbildungsreferentin, Akademie der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg
Ulrike Kothe, Evangelische Frauenarbeit in Bremen e.V.
Christine Oppermann, Evangelisches Bildungswerk Bremen
Anmeldeschluss: 12. August 2016
Wo?
forum Kirche
Holleralle 75
28209 Bremen
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Lets talk about ….. Regretting Motherhood

Wann?
17.08.2016, 18:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: C. Mundlos
Lets talk about ….. Regretting Motherhood
- Wenn Mutter sein nicht glücklich macht
Sommerfest des Frauenpolitischen Forums
Auch im 21. Jahrhundert liegt die Hauptverantwortung für die Erziehung und Versorgung der Kinder bei den Frauen. Neben der traditionellen „Mutterrolle“, sich fürsorglich und liebevoll um die Nachkommen zu kümmern sind auch die gesellschaftlich bedingten Ansprüche an Mütter gestiegen. Immer gut aussehend, alles im Griff und stets gutgelaunt konkurrieren Mütter zum Teil selbst untereinander. Wo bitte bleiben denn da die Väter? Die Soziologin, Christina Mundlos hat erstmalig in Deutschland Frauen interviewt, die ihre Mutterschaft nicht als glücksbringend empfinden, diese oft im Zwiespalt zur Kinderliebe auch bedauern. Sie thematisiert, analysiert und zeigt Lösungswege dieses gesellschaftlichen Tabus, dass immer mehr Frauen betrifft.
Referentin: Christina Mundlos, Soziologin, Hannover
Im Anschluss laden wir ein zu Begegnung, Gespräch, Essen und Trinken.
Veranstaltende: Evangelische Frauenarbeit in Bremen e.V., Gleichstellungsbeauftragte_r der BEK, Evangelisches Bildungswerk, Frauenpolitisches Forum der Bremischen Evangelischen Kirche

Mittwoch, 17. August 2016
18:00 – 21:00 Uhr
forum Kirche, Hollerallee 75
Anmeldung unter: 0421/346 15-35 bis zum 08.08.`16
VA.-Nr.: 162470
Wo?
forum Kirche
forum Kirche, Hollerallee 75
28199 Bremen
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Die Evangelische Frauenarbeit in Bremen e.V. gehört zu den Erstunterzeichnerinnen des Aufrufes
"Nein heißt Nein"

Leider hat der Deutschen Frauenrat unser Votum hier nicht mit aufgenommen - eine Erklärung dafür steht noch aus.

Zur Reform des Sexualstrafrechts

Große Koalition für ein „Nein heißt Nein“

 

Am 28. April beginnen im Bundestag die Debatten um eine Neufassung der §§ 177 und 179 des Sexualstrafrechts. Ein Bündnis aus Frauen- und Menschenrechtsorganisationen und zahlreiche UnterstützerInnen wenden sich aus diesem Anlass in einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel und alle Bundestagsabgeordneten. Darin fordern sie eine grundlegende Überarbeitung des vorliegenden Regierungsentwurfs.

 

Die zentralen Argumente: Der Gesetzentwurf schließt zwar einige Schutzlücken, doch das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung wird weiterhin nicht anerkannt. Übergriffe bleiben weiterhin straffrei, auch wenn die von Gewalt betroffene Person ihr klares „Nein“ bekundet, sich der Täter jedoch darüber hinweggesetzt hat. Maßgeblich für die Be- und Verurteilung bleibt also das Verhalten der geschädigten Person und nicht des Täters. Das widerspricht menschenrechtlichen Vorgaben wie dem Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention).

 

„Wir fordern eine zeitgemäße und menschenrechtskonforme Weiterentwicklung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung. Deshalb lehnen wir den vorliegenden Entwurf ab. Wir rufen die Gesetzgebenden stattdessen zu einer großen Koalition für ein „Nein heißt Nein“ auf. Wir wollen eine große Reform des Sexualstrafrechts, die einen Paradigmenwechsel vollzieht – wie 1997, als eine große Mehrheit von Bundestagsabgeordneten über alle Fraktionen hinweg für die Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe stimmte. Das war ein historischer Schritt bei der Bekämpfung sexualisierter Gewalt. Jetzt muss der Bundestag einen weiteren gehen.“ So Dr. Anja Nordmann, Geschäftsführerin des Deutschen Frauenrats, auf dessen Initiative sich das „Bündnis Nein heißt Nein“ gegründet hat.

 

Nein heißt Nein -  Eine große Koalition für eine große Reform des Sexualstrafrechts
Der Offene Brief und seine Erstunterzeichnenden

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Ausblick:

Die Gottesdienstordnung für den Weltgebetstag am 3. März 2017 ist von Frauen der Philippinen.

Der deutsche Titel des Gottesdienstes zum Weltgebetstag lautet:

Was ist denn fair?

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Bild: WGT

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Ilse Spieß neu im Vorstand

Bei der Mitgliederversammlung am 18.4.16  wurde Ilse Spieß in den Vorstand der Evangelischen Frauenarbeit in Bremen e.V. nachgewählt.

Auf dem Bild sind die Frauen des Vorstandes zu sehen, von links:

Ilse Spieß, Jutta Schmidt, Gudrun Steenken, Annette Niebuhr, Ulrike Reich.

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Bild: U. Kothe/ Vorstand

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Heute und gestern fand das vierte Begleitmodul zum Fernstudium "Theologie geschlechtergerecht" zum Thema Ethik. Am Freitag war Dr. Elisabeth Hartlieb aus Mannheim zu Gast und sprach zum Thema Freundschaft.

Am Samstag waren ua. Fragen zum Studienbrief, Überlegungen was für uns "gutes Leben" ist und welche biblischen Texte ethische Themen behandeln.


Bild: U.Kothe/ Dr. Elisabeth Hartlieb

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Eine Ikone der Frauenbewegung im Portrait Christina Thürmer-Rohr - Pfarrerskind,
Christine Thürmer-Rohr - Frauenforscherin, Essayistin, Musikerin - hat die feministischen Debatten der 1980er Jahren entscheidend mit geprägt. Kompromisslos verfolgte sie Themen wie Herrschaftskritik, Gewaltkritik, Opferkritik und schreckte dabei auch vor unangenehmen Fragen, etwa der nach der Mit-Täterschaft von Frauen, nicht zurück.
 
Aus Anlass des internationalen Frauentages 2016 zeigten wir den Dokumentarfilm "anfangen" (D 2014; Regie: G. Conradt). Er lässt eine leidenschaftliche Denkerin zu Wort kommen, deren Suche nach stets neuen Perspektiven in unseren Zeiten wieder inspirieren kann. 
 

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Bild: U.Kothe

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Bild: U. Kothe/ Anne Ahlers (re) überreicht Inge Danielzick die Urkunde

Ehrung der Frau des Jahres

Der Bremer Frauenausschuss hat 2016 Inge Danielzick zur Frau des Jahres gewählt. Am Internationalen Frauentag 2016 wurde die Ehrung während des Festaktes im Bremer Rathaus vorgenommen.

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Herzlichen Glückwunsch

an Inge Danielzick zur Frau des Jahres 2016!!!

Wir freuen uns mit Dir!

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Ein Film zum internationalen Frauentag:


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